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Meerjungferntraum


Unermesslich weit ihr Raum
schiere Tiefe zu erahnen kaum
Spielball der brausenden Winde
im wiegenden Tanz mit den Wellen

Klamm ihr Kleid und vollgesogen
kalt vom Scheitel bis zum Saum
lang ihr Haar, ein wirres Gebinde
aus schmutzig zerreißend’ Schaum

Im Tosen ferner Brandungswogen
wird einst sie zerschellen
an schroffen Klippen ferner Gestade
schade

 
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Geschrieben von - 19. Mai 2012 in Lyrik

 

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Schande


Charmant
versandt
galant
umgerannt
penetrant
verbrannt

 
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Geschrieben von - 19. April 2012 in Lyrik

 

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Immerhin


Liebend bist du
davon liest du
dahin fließt du
dafür küsst du

Dein Mund
Dein wunderbarer Mund
Dein wunderbar weicher
Mund, küsst

Sinnlich
fließ ich
bin ich
schließlich

 
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Geschrieben von - 16. März 2012 in Lyrik

 

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Betucht


Seidenweich
ihre erste Berührung,
Traumreich
Ort der Verführung.

Tunnel im Dunkeln,
umschmeichelnd die Wangen,
Augenglanz und Funkeln,
fließen um mich die langen,
die samtenen Haare,
ein Schlaflied, ein Kuss,
das Summen nach dem Schluss
so zärtlicher Mare.

Seide,
die Berührung,
Seelenentführung.

 
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Geschrieben von - 26. Februar 2012 in Lyrik

 

Schlagwörter:

Titellos


Ein wundervoller Plan,
so die Erinnerung,
ein weiterer Gedankensprung
zog mir diesen Zahn.

 
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Geschrieben von - 25. Februar 2012 in Lyrik

 

Schlagwörter:

Übermut


In einer Novelle
sprang eine Forelle
blitzeschnelle
über Wasserfälle.

Sah nicht den Grund
im tosenden Schlund,
verborgen unter der Welle
ein Stein seither mit Delle.

 
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Geschrieben von - 24. Februar 2012 in Lyrik

 

Schlagwörter:

Seitenblick


Dein Profil
so viel
viel mehr
so schwer
schwerelos
loszulassen
nicht zu fassen
atemlos
schön

 
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Geschrieben von - 24. Februar 2012 in Lyrik

 

Schlagwörter:

Unverhofft in der Audioversion


Für Dich zum Download
http://oeo.la/GY45UY4BX4

 
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Geschrieben von - 20. Februar 2012 in JamTee

 

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Unverhofft


In Wellen um mich perlengleich
rieseln Sand und Muscheln,
vom Meere die Wogen
wiegen mich sanft.

Sonnenglanz bricht
im kräuselnden Spiegel,
fächert strahlend durchs Blau,
als die Arme der Geliebten
sich zärtlich um mich schlingen.

 
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Geschrieben von - 19. Februar 2012 in Lyrik

 

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Kurz und Gut


4 Tage voll Schimmer,
4 Tage aus Glück,
4 Tage für immer,
am 4ten zurück.

Kürze der Zeit,
kürzer die Weil,
zu kurze Vertrautheit,
verweilt nur zum Teil.

 
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Geschrieben von - 19. Februar 2012 in Lyrik

 

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