Madagaskar

Leise atmend, das Kissen in Not
Über Abraum und Vogelkot
Täuschen Zitronen wiegend hinweg
Zerbrochenes Fenster, Scherben im Dreck

Alles im Argen, nichts mehr im Lot
Die Flinte im Korn, den Leib voll Schrot
Da auf der Stirn der dunkle Fleck
Kalt längst die Spur hier unters Verdeck

Mit Kümmernis in einem schaukelnden Boot
Der Mast hängt schief, die Planken leck
Süßlicher Gestank von Verwesung an Deck
Ein Meer aus düsterer Stille und Tod

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